B-Brüssel | Die Euopäische Kommission hat das EU-4Health-Arbeitsprogramm 2026 veröffentlicht. Es beinhaltet die Prioritäten, Maßnahmen und die Finanzierung für das Jahr 2026. Das Gesamtbudget beträgt rund 681 Mio. Euro.
Das Arbeitsprogramm gliedert sich in fünf thematische Forschungsschwerpunkte: Krisenvorsorge; Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention; Gesundheitssysteme und Gesundheitspersonal; Digitale Gesundheit; Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und andere nichtübertragbare Krankheiten.
Diese Schwerpunkte haben ein unterschiedliches Fördervolumen: Die Krisenvorsorge dominiert deutlich mit knapp 430 Mio. Euro vor dem Bereich Gesundheitssysteme und Gesundheitspersonal mit 111 Mio. Euro, gefolgt von der Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention mit 47,1 Mio. Euro und der Digitalen Gesundheit mit 46,15 Mio. Euro. Bei den Maßnahmen führt die Vorbereitung und Reaktion auf Krisen mit 395 Mio. Euro vor der Einführung des Europäischen Gesundheitsdatenraums mit 44,15 Mio. Euro, den Europäischen Referenz-Netzwerken mit 42,25 Mio. Euro und der Entwicklung kritischer Arzneimittel mit 40 Mio. Euro. Diese Angaben zeigen die inhaltlichen Schwerpunkte des Programms.
Bis Ende 2026 sollen 17 offene Förderaufrufe veröffentlicht werden. Hier geht es vor allem um die Herstellung kritischer Arzneimittel, die Entwicklung und Skalierung von Diagnostika und die Prävention und Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Weitere Aufrufe betreffen die Vernetzung von Laboren, die Nutzung von Gesundheitsdaten im Europäischen Gesundheitsdatenraum und klinische Studien zu biotechnologischen Arzneimitteln.
Weitere Informationen auf der Website der Europäischen Kommission und auf der EU4Health-Website.
(Quelle: Nationale Kontaktstelle für das EU4Health- Programm, "Das Arbeitsprogramm von EU4Health", Oktober 2026)