NMI: Leuchtturm der naturwissenschaftlich-medizinischen Forschung im Land tritt BioLAGO bei

Dr. Martin Kriebel ist Molekular- und Neurobiologe und als Projektleiter am NMI tätig © Patrick Hipp

D-Reutlingen/Konstanz | Das NMI ist neues Mitglied im BioLAGO. Seit 1985 betreibt das Institut anwendungsorientierte Forschung an der Schnittstelle von Bio- und Materialwissenschaften und bildet dabei eine Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Erste erfolgreiche Projekte in Kooperation mit BioLAGO sind bereits entstanden.

Ein interdisziplinäres Team von 200 Forschenden entwickelt neue Technologien und Verfahren für Unternehmen und öffentliche Forschungsförderer in den Geschäftsfeldern Pharma und Biotechnologie, Biomedizin und Materialwissenschaften. Seit seiner Gründung 1985 hat sich das NMI zu einer stabilen Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft entwickelt. Sitz des NMI ist in Reutlingen.

Für Kundschaft aus der Pharmaindustrie, der Biotechnologie- und Diagnostikbranche führt das NMI F&E-Projekte durch und bietet Dienstleistungen für die präklinische Medikamentenentwicklung, die studienbegleitende Diagnostik und klinische Forschung an. Durch die intensive wissenschaftliche Verflechtung und eine professionelle Ausstattung ist das NMI in der Lage, flexibel und kompetent Transferleistungen aus der Grundlagenforschung in die Industrie und Klinik zu erbringen. „Das Netzwerk BioLAGO bietet dem NMI hervorragende Möglichkeiten, seine wissenschaftlich-technischen Kompetenzen mit denen der weiteren Mitglieder zu verzahnen. Durch seine interdisziplinäre Ausrichtung kann das NMI hier mit großem Erfahrungsschatz aufwarten“, erklärt uns Projektleiter Dr. Martin Kriebel.

Kompetenz in Bio- und Materialwissenschaften
Auch kann das NMI in vielen Bereichen als „One-Stop-Shop“ auftreten und je nach Anforderung maßgeschneiderte Lösungen anbieten. „Die am NMI verfügbaren Technologien und Expertisen, z.B. zelluläres und funktionelles Imaging, stammzellbasierte Verfahren, RNA- und Protein-Profiling, (elektro-)physiologische Messungen, können andererseits bei Bedarf gezielt im F&E-Projekte oder Angebote der Auftragsforschung einfließen“, beschreibt Dr. Kriebel die Möglichkeiten des NMIs. Er ergänzt: „Aktuelle Herausforderungen und Chancen im Gesundheitssektor lassen sich nur durch Nutzung und Integration komplementärer Expertisen meistern; sei es im Rahmen öffentlich geförderter Forschungsprojekte oder in Form direkter Unterstützung von Firmen der Pharmabranche durch entsprechende, modulare Angebote.“

Kooperation mit BioLAGO trägt erste Früchte
Aus dieser Idee der komplementären Expertisen entstand auch das vom Bund geförderte Forschungsprojekt „IDOL - Lungenkrebsdiagnostik mit KI“, in dem das NMI mit den Mitgliedern HS-Analysis und Schwarzwald-Baar Klinikum zusammenarbeitet. Den Weg dorthin ebnete BioLAGO mit seinem ZIM-Innovationsnetzwerk ‘DIGInostik‘. Auf viele weitere Erfolge!

Bei einem Projekttreffen in Konstanz wurde Dr. Martin Kriebel vom NMI durch drei BioLAGO-Vorstände als neues Mitglied offiziell willkommen geheißen (vlnr: Dr. Michael Steinwand, Dr. Martin Kriebel, Prof. Jan Harder, Prof. Klaus P. Schäfer) ©BioLAGO

Kontakt

NMI Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut
Markwiesenstraße 55
DE-72770 Reutlingen

Tel.: +49 7121 51530-0
info@nmi.de
Web: www.nmi.de

Dr. Martin Kriebel
Projektleiter Pharma & Biotech
martin.kriebel@nmi.de
Tel.: +49 (0)7121 51530-810

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