07.10.2021

Erfolgreiche Mitteleinwerbung dank Spitzenforschung

D-Konstanz | Förderatlas 2021 der Deutschen Forschungsgemeinschaft weist abermals
Spitzenwerte für die Universität Konstanz aus

Platz 1 relativ zur Größe der Professorenschaft, ebenfalls Platz 1 relativ zur Zahl der
Wissenschaftler*innen, dazu etliche Top-Ränge in einzelnen Forschungsbereichen: Die Universität
Konstanz schneidet im Förderatlas 2021 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) wieder
herausragend ab. Auf der Liste der 40 deutschen Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen,
die im Berichtzeitraum zwischen 2017 und 2019 die meisten öffentlichen Drittmittel einwerben
konnten, ist sie in vielen wichtigen Kategorien ganz bzw. weit oben zu finden. Der Förderatlas, der im
Dreijahresrhythmus Zahlen zur öffentlich finanzierten Forschung in Deutschland präsentiert, wurde am
heutigen 5. Oktober 2021 bei einer Pressekonferenz der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der
Hochschulrektorenkonferenz und des Stifterverbands der Deutschen Wissenschaft vorgestellt. Der
Universität Konstanz wurden im Berichtszeitraum DFG-Mittel in Höhe von insgesamt 135,4 Millionen
Euro bewilligt.

Die Auswertung berücksichtigt neben absoluten Zahlen auch größen- und personalrelativierende
Betrachtungen sowie Analysen, die dem besonderen fachlichen Profil von Hochschulen Rechnung
tragen. Für die Universität Konstanz als mittelgroße Universität sind dies entscheidende Kriterien für
ihre Top-Platzierungen. Zum 1. Platz auf der Rangliste der bewilligungsstärksten Hochschulen relativ
zur Größe der Professorenschaft sowie zur Zahl aller Wissenschaftler*innen wird im Atlas vermerkt,
dass die Universität Konstanz 81 Prozent über dem Wert liege, der aufgrund ihrer Größe und ihres
Fachprofils zu erwarten wäre.

Rektorin Prof. Dr. Katharina Holzinger sieht die Exzellenz der Universität Konstanz ein weiteres Mal
bestätigt: „Dass die Universität Konstanz im Förderatlas der Deutschen Forschungsgemeinschaft
abermals auf Spitzenplätzen zu finden ist, freut mich sehr, wenn es mich auch nicht wirklich
überrascht. Platz 1 relativ zu der Anzahl der Professuren und Platz 1 bei der Bewilligungssumme je
Wissenschaftlerin und Wissenschaftler – um zwei fachunabhängige Kategorien herauszugreifen – ist
ein großartiges Ergebnis, zu dem ich der gesamten Universität gratuliere. Alle tragen zu diesen
Erfolgen bei, die sich mit schöner Regelmäßigkeit wiederholen.“

Geistes- und Sozialwissenschaften
Neben den universitätsübergreifenden Bestwerten haben es auch einzelne Wissenschaftsbereiche an
die Spitze geschafft. So nehmen die Geistes- und Sozialwissenschaften, bezogen auf die
Bewilligungssumme je Professor*in, den zweiten Platz ein, bezogen auf die Bewilligungssumme je
Wissenschaftler*in sogar Platz 1.

Lebenswissenschaften
Umgekehrt ist es im Bereich Lebenswissenschaften. Relativ zur Bewilligungssumme je Professur
erreicht der Wissenschaftsbereich Platz 1, in Bezug zu den einzelnen Wissenschaftler*innen Platz 2.
Die Universität Konstanz konnte somit hier in der pro Kopf relativierten Betrachtung zur
Professorenschaft die größten Volumina an öffentlichen Mitteln einwerben. Der DFG-Atlas merkt an:
„Die Universität Konstanz fällt hier auf, weil sie keinen medizinischen Fachbereich aufweist, in ihrer
mathematisch-naturwissenschaftlichen Sektion aber viele Projekte mit lebenswissenschaftlichem
Bezug bearbeitet.

Naturwissenschaften
Bezogen auf die Bewilligungssummen je Professur erreichten die Naturwissenschaften der Universität
Konstanz Platz 4, was gegenüber dem Förderatlas von 2018 eine Verbesserung um acht Ränge
bedeutet. Eine Verbesserung um sogar neun Ränge bedeutet der 9. Platz der Naturwissenschaften
relativ zu den Bewilligungssummen je Wissenschaftler*in. Auch hier fällt die Universität Konstanz ins
Auge: So habe die Universität Konstanz, ist im Förderatlas zu lesen, „mit relativ wenigen
Professorinnen und Professoren in den Naturwissenschaften hohe Pro-Kopf-Bewilligungen erreicht“.

Der DFG-Förderatlas
Der Förderatlas der Deutschen Forschungsgemeinschaft präsentiert Kennzahlen zu öffentlich
finanzierter Forschung in Deutschland und wird seit 1997 im Drei-Jahres-Rhythmus veröffentlicht. Im
Mittelpunkt des aktuellen Förderatlas 2021 stehen Analysen, die, nach Fächern und Fördergebieten
differenziert, über den Drittmittelerfolg von Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen bei der
DFG, im Rahmen der öffentliche Förderung von Forschung und Entwicklung (FuE) des Bundes sowie
im EU-Rahmenprogramm Horizon 2020 informieren.
Der Förderatlas 2021 der DFG steht zum Download bereit unter: www.dfg.de/foerderatlas

Faktenübersicht:

  • Förderatlas der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) 2021 präsentiert Kennzahlen
    zu öffentlich finanzierter Forschung in Deutschland
  • Link zur Online-Fassung: www.dfg.de/foerderatlas
  • Universität Konstanz gehört wieder zu den 40 deutschen Hochschulen und
    außeruniversitären Einrichtungen, die die meisten öffentlichen Drittmitteln einwerben
    konnten
  • Gesamtbewilligungssumme der DFG für die Universität Konstanz im Berichtzeitraum
    zwischen 2017 und 2019 beträgt 135,4 Millionen Euro

  • Jeweils Platz 1 relativ zur Größe der Professorenschaft sowie Platz 1 relativ zur
    Bewilligungssumme je Wissenschaftler*in an der Universität Konstanz

  • Weitere herausragende Platzierungen in einzelnen Wissenschaftsbereichen
  • DFG-Förderatlas erscheint seit 1997 im Drei-Jahres-Rhythmus.

(Quelle: Pressemeldung Universität Konstanz, 05.10.2021)

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