16.07.2021

Baden-Württemberg fördert digitale Gesundheitskompetenz

D-Stuttgart | Um Bürger*innen und Gesundheits-Fachkräfte für die Digitalisierung in der Gesundheit und Pflege fit zu machen, investieren die Landesregierung und Europäische Union mehr als 5 Mio. Euro in Projekte zur Förderung der digitalen Gesundheitskompetenz. Damit ist Baden-Württemberg bundesweit Spitzenreiter.

Rund die Hälfte der deutschen Bevölkerung hat eingeschränkte Fähigkeiten digital Gesundheitsinformationen zu finden, zu verstehen und zu gezielt zu nutzen. Deshalb fördern das Land Baden-Württemberg und die EU Projekte zur digitalen Gesundheitskompetenz. Sechs Projekte mit einem Gesamtvolumen von mehr als 5 Mio. Euro sollen die digitale Kompetenz von Patientinnen und Patienten, Ärztinnen und Ärzten, Pflegenden und weiteren Leistungserbringern stärken.
Das Projekt „Förderung der digitalen Gesundheitskompetenz bei Patient*innen und Bürger*innen in Baden-Württemberg“ wird von der Koordinierungsstelle Telemedizin des Landes betreut. Dabei kommt z.B. ein DigitalHealth-Bus zum Einsatz, in dem man an öffentlichen Plätzen verschiedene Gesundheitsanwendungen ausprobieren kann. Auch die Schulung von Multiplikatoren im Gesundheitswesen, die Einrichtung von Showrooms und digitalen Betreuungsplattformen gehören zum Projekt. Die Förderlinie „Digitale Befähigung in Medizin und Akutpflege“ der EU soll Strategien, Programme und Angebote zur digitalen Kompetenz von Leistungserbringern, Studierenden und Auszubildenden entwickeln. Fünf Projekte werden mit insgesamt 3,2 Mio. Euro aus dem Europäischen Sozialfonds gefördert und sollen zum 1.Jui 2021 starten. Ein bereits laufendes Projekt ist das 2020 gegründete „Landeskompetenzzentrum Pflege&Digitalisierung“ in Tübingen. Es soll Beschäftigte in der Langzeitpflege bei der digitalen Transformation des Pflege- und Gesundheitswesens praxisnah unterstützen.

(Quelle: Presseinformation des Staatsministeriums Baden-Württemberg, 23.06.2021)

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