04.06.2019

Transferorientierte Lösungsansätze für die Reststoffverwertung: Studierende der Hochschule Biberach (HBC) stellten ihre Forschungsprojekte vor

D-Biberach | Bei einem Besuch von SchülerInnen des Biotechnologischen Gymnasiums aus Biberach zeigten Studierende der Hochschule Biberach (HBC) Ende April Beispiele aus ihren Forschungsarbeiten: die Reststoffverwertung. Dabei erklärten die Studierenden, an welchen Forschungsfragen sie gerade arbeiten und gaben so einen Einblick in ihr Studium der Industriellen Biotechnologie.

Anwesend waren dabei auch internationale Gäste: 18 Austausch-SchülerInnen der Yuhua Greentown School in Hangzhou, China, nahmen mit ihren LehrerInnen am Laborbesuch teil. Mit einem Thema aus der Biotechnologie in Verbindung mit einem Kunstprojekt lernen die Schülerinnen und Schüler die Lebenswelt ihrer AustauschpartnerInnen kennen und denken gemeinsam über nachhaltige Lösungen für die Probleme der Zukunft nach.

Im Zentrum stehen dabei in diesem Jahr Algen als ein Rohstoff der Zukunft. Dass dies ein Thema ist, mit dem man sich auch beruflich auseinandersetzen kann, zeigten die Studierenden ihren Gästen an praktischen Beispielen aus ihrer Forschungsarbeit, von der Produktion von Superfood bis zur Verwertung von Asche durch Mikroorganismen

Begleitet wurden die Studierenden von WissenschaftlerInnen aus dem Hochschul-Verbund InnoSÜD, dem auch die HBC angehört. Prof. Dr. Heike Frühwirth von der  Fakultät Biotechnologie befasst sich im Rahmen des Forschungs- und Transferprojektes InnoSÜD mit demselben Forschungsgebiet wie ihre Studierenden, der Rest- und Seitenstromverwertung und der Frage, wie Abfall- und Restströme biotechnologischer Prozesse verwertet und als Rohstoffe in neuen Prozessen genutzt werden können, um Ressourcen zu schonen.
An ihren Projekten forschten die Studierenden weitgehend selbständig, erklärt die betreuende Professorin Heike Frühwirth; die HBC fördert das forschungsorientierte Lernen und den Transfer von Lösungsansätzen in die Praxis bereits im Studium.

Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Schule und Hochschule, die seit mehreren Jahren besteht, zeige sich an vielen Stellen. Einige Studierende haben ihre ersten Erfahrungen und Kenntnisse mit dem Abitur an der Matthias-Erzberger-Schule erworben und können sie nun in ihrem Studium an der Hochschule Biberach ausbauen. Die Austauschschüler aus China werden die gewonnenen Eindrücke nun – ebenfalls ganz praktisch – bei Versuchen in den Laboren der Matthias-Erzberger-Schule vertiefen.

Regionaler Forschungsverbund InnoSÜD
Mit innovativen Transferformaten einen nachhaltig wirksamen Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft ermöglichen, das ist das Ziel des Hochschulverbundes InnoSÜD. Die Hochschulen Biberach und Neu-Ulm, die Technische Hochschule Ulm und die Universität Ulm haben sich darin zusammengeschlossen, um ein dynamisches Innovationssystem für die Region Donau-Iller-Riß zu schaffen. Im Fokus stehen dabei die Themenfelder Energie, Mobilität, Gesundheit und Biotechnologie sowie Transformationsmanagement. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Projekt im Rahmen der Bund-Länder-Initiative Innovative Hochschule über eine Laufzeit von fünf Jahren.

Weiterführende Links:
www.hochschule-biberach.de
www.innosued.de
https://www.mes-bc.de/

(Quelle: Pressemitteilungen HBC., Autorin: Dorothee Barsch, InnoSÜD, 17.05.2019)

Kontakt

Food for future, BioLAGO Meeting Point, Lebensmittel von morgen, Uni meets Pharma, Wissenschaft-trifft-Wirtschaft, Science-meets-industry- Ansprechpartner

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