15.05.2019

stimOS päsentiert Leading-Edge Technology auf dem 4. Internationalen PEEK Meeting

US-Washington| Das Vierte Internationale PEEK Meeting fand dieses Jahr in Washington DC, USA statt. Die Veranstalter des international hoch angesehenen Experten-Symposiums luden die stimOS GmbH dazu ein, die vom Konstanzer Medtech Unternehmen entwickelte Oberflächenfunktionalisierung MBT (Mimicking Bone Technology) einem breiten Fachpublikum mittels eines wissenschaftlichen Vortrags und anschließender Diskussion vorzustellen. Das Internationale PEEK Meeting ist das weltweit wichtigste Expertentreffen, um Entwicklungen im Bereich Medizinische Kunststoffe zu erörtern.

Organisiert wird das Internationale PEEK Meeting vom Implant Research Center of Drexel University, von Exponet und von der US-amerikanischen Regulierungs- und Überwachungsbehörde FDA (U.S. Food and Drug Administration). Der Geschäftsführer der stimOS GmbH, Dietmar Schaffarczyk, zeigte dem fachkundigen Auditorium in einem Vortrag die Entwicklung der Mimicking Bone Technology (MBT) auf. Mit den Ergebnissen der gerade fertiggestellten Tierstudie konnte Schaffarczyk das Publikum davon überzeugen, dass es sich bei MBT um eine evolutionäre Technologie zur Oberflächenfunktionalisierung handelt. Die Tierstudie wurde von der Universität Zürich unter der Leitung von Frau Prof. Brigitte von Rechenberg durchgeführt. Als Sponsor dieser Tierstudie, bei der die Oberflächeneigenschaften aller gängigen Implantatmaterialien zu denen der Mimicking Bone Technology verglichen wurden, trat die Charité Berlin auf.

Uneingeschränkter Nutzen für den Patienten
Die erzielten Ergebnisse lassen den Schluss zu, dass es sich bei MBT um eine evolutionäre Technologie zur Verbesserung der osseointegrativen Eigenschaften von Materialien handelt, die zurecht als New Golden Standard bezeichnet werden kann: So beschrieb Dr. Steven Kurtz, Vorsitzender und wissenschaftlicher Leiter des 4th International PEEK Meetings, die von stimOS entwickelte Technologie als „bahnbrechende Forschung auf dem Bereich der medizinischen Kunststoffe“. Implantate, die nicht im Körper des Patienten einheilen, müssen oftmals neu gesetzt werden. Diese zusätzlichen Eingriffe sind keine Seltenheit und belasten die ohnehin schon angeschlagene Gesundheit des Patienten erneut: So berichtet die Deutsche Gesellschaft für Implantologie, dass etwa 180.000 Zahnimplantate pro Jahr ausgetauscht werden müssen, da sie nicht richtig einheilen. Die AOK gibt an, dass 40% aller Wirbeloperationen in einer Revision enden. Mehr als 16.000 künstliche Hüften und 26.000 künstliche Knie pro Jahr müssen laut statistischem Bundesamt ein weiteres Mal operiert und ersetzt werden, da die Implantate nicht richtig ankern oder sich entzünden.

Hier greift die Entwicklung der stimOS: MBT wird maßgeblich dazu beitragen, dass
Revisionen aufgrund fehlgeschlagener Operationen vermieden werden können.

(Quelle: Pressemitteilung stimOS GmbH, 25./26.04.2019)

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