15.04.2019

10. Gesundheitskongress am Campus der Hochschule Furtwangen rund ums Thema künstliche Intelligenz

D-Furtwangen | Müssen wir vor künstlicher Intelligenz Angst haben? Diese Frage eröffnete den Gesundheitskongress am 20. März 2019 in Furtwangen. Hauptredner war Dr. Tobias Gantner, Gründer und Geschäftsführer der HealthCare Futurists, einem Think Tank für den Bereich Medizin und Life Sciences.

„Nicht vor der künstlichen Intelligenz, sondern vor der natürlichen Ignoranz müssen wir uns schützen“, war Gantners Ausgangsthese. Er berichtete vom Für und Wider der digitalen Transformation im Gesundheitswesen. Angefangen bei den Schwierigkeiten von Start-ups, die sich über die 3F-Finanzierung („familiy, friends, fools“ = Familie, Freunde, Dumme) über Wasser halten bis hin zum höchst regulierten deutschen Pharmaprodukte-Markt. „Wir wissen nicht, wo die Digitalisierung uns noch hinführt“, betonte Gantner, und zeigte Ideen wie das iCondom. „Hätten Sie vor zehn Jahren geglaubt, dass das größte Taxiunternehmen weltweit heute kein einziges Taxi besitzt?“ fragte er in die Runde. Wohin seine Entwicklung einer EEG-Nackenstütze, die bereits in einen Audi eingebaut wurde, noch führen wird? Bei 14 Millionen Anfragen pro Tag allein aus Deutschland an „Doktor Google“ sind die Chancen für digitale Produkte im Bereich Gesundheitswesen riesengroß.

Der mittlerweile 10. Gesundheitskongress fand am Campus Furtwangen der Hochschule Furtwangen statt. Er ist eine Veranstaltung des Geundheitsnetzwerks Schwarzwald-Baar, der Stadt Furtwangen, der Hochschule Furtwangen und der Fördergesellschaft der Hochschule. Die Veranstaltung richtet sich an alle im Bereich Gesundheit Tätigen.

Im weiteren Verlauf gab es sechs sogenannte Marktplätze. Davon hatte jeder ein übergeordnetes Thema, zu dem wiederum mehrere Vorträge angeboten wurden. Die Bandbreite reichte von neuen medizinischen Angeboten des Schwarzwald-Baar-Klinikums, Herausforderungen bei innovativen und miniaturisierten Medizinprodukten, Medizintechnik, Forschungsergebnissen, den Verbindungen zwischen Technik und Medizin bis hin zur medizinischen Versorgung im ländlichen Raum.

(Quelle: Pressemeldung Hochschule Furtwangen, 20.03.2019)

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