25.02.2019

securPharm sorgt für sichere Medikamente vom Hersteller bis zur Apotheke

D-Berlin| Am 9.2.2019 ist der Patientenschutz in der EU mit securPharm einen deutlichen Schritt weiter, denn ab diesem Stichtag wird die neue Initiative zur Fälschungssicherheit von Medikamenten EU-weit und damit auch in Deutschland eingeführt. Bei dieser Initiative geht es um die systematische Überwachung der Medikamentenlogistik vom Hersteller bis zur Abgabe an den Patienten in der Apotheke.

Bei securPharm handelt es sich um die deutsche Initiative zur Umsetzung der EU-Richtlinie zum Schutz der Patienten vor gefälschten Arzneimitteln in der legalen Lieferkette. Der Fälschungsschutz dokumentiert lückenlos den Weg der Medikamente vom Hersteller bis zur Apotheke und fußt auf zwei Sicherheitsmerkmalen: einer lückenlos nachvollziehbaren Seriennummer sowie einem Erstöffnungsschutz der Verpackungen. Somit wird die Angriffsfläche für Medikamentenfälscher signifikant minimiert. Durch die beiden Sicherheitsmerkmale können sowohl die Apotheke(Seriennummer) als auch der Patient (Erstöffnungsschutz) die Sicherheit der Medikamente überprüfen. So wird der Patient in Zukunft bedeutend besser von der Einnahme gefälschter Medikamente geschützt.

Für Pharmahersteller bedeutete die Einführung des securPharm Fälschungsschutzes Umbauarbeiten und Investitionen zum noch besseren Schutz der Patienten. So hat Takeda Deutschland bereits 2011 mit den Vorbereitungen begonnen und zum Beispiel 14 Produktionslinien im Produktionsstandort Oranienburg umgebaut sowie Label- und Kamerasysteme zur Code-Überprüfung installiert. Auch die Schulung von insgesamt über 250 Mitarbeitern am Standort war Teil der Vorbereitungen. „Die Einführung ist deswegen wichtig, weil wir Patienten davor schützen wollen, gefälschte Medikamente zu sich zu nehmen. Für uns steht der Patient definitiv im Mittelpunkt, auch wenn wir durch den Umbau der Linien Stillstandzeiten hatten. Wir sind froh, dass wir so zeitig mit der Umsetzung der Richtlinie begonnen haben und nun im Februar 2019 bereit sind, unsere Medikamente im System nachzuvollziehen“, so Michael Ritter, UPI Lead, Global Manufacturing & Supply / Global Engineering bei Takeda.

(Quelle: Pressemeldung Takeda, 12.02.2019)

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