11.02.2019

BioLAGO und ClusterAgentur BW schaffen Perspektiven für die wirtschaftliche Entwicklung in Ostafrika

Tansania / Uganda | Unternehmensverbände mit über 120.000 Unternehmen im Bereich der Entwicklung von Dienstleistungen für kleine und mittlere Unternehmen geschult

Das BioLAGO-Management engagiert sich und trainierte eine Woche lang (28.1. bis 1.2.2019) 15 Wirtschaftsverbände aus sechs ostafrikanischen Staaten. Die Trainings fanden in Tansania (Daressalam) und Uganda (Kampala) statt. Die Wirtschaftsverbände gehören zur Ostafrikanischen Gemeinschaft (EAC). Die EAC zielt darauf ab, die Unternehmen vor Ort wettbewerbsfähiger zu machen und somit neue Arbeitsplätze zu schaffen. Ein Maßnahmenbündel ist z.B. die Verbesserung der Markterschließung, die Entwicklung von Innovationen und Hilfe bei der Digitalisierung für kleine und mittlere Unternehmen. Gerade hier kann das in Baden-Württemberg, Deutschland und europaweit als Exzellenz-Cluster zertifizierte Netzwerk BioLAGO den afrikanischen Kollegen in den Unternehmensverbänden neue Perspektiven aufzeigen: „… die afrikanischen Unternehmensverbände orientieren sich eher an der politischen Arbeit, um Steuern für die Unternehmen zu senken. Dabei treten Unterstützungsleistungen zur Innovationsförderung in Unternehmen eher in den Hintergrund“, so Andreas Baur, Geschäftsführer BioLAGO e.V. Die in den Hintergrund getretenen Innovationsunterstützungen wurden in die Trainings eingebaut, um neue Perspektiven für die Entwicklung der Unternehmen aufzuzeigen und diese künftig einzusetzen. Dr. Gerd Meier zu Köcker von der ClusterAgentur BW hatte das Training organisiert und stellte fest, dass „die Wirtschaftsverbände an dem Austausch der unterschiedlichen Konzepte aus Europa und Afrika sehr interessiert sind und die Diskussionen über verschiedene Ansätze für die Umsetzung vor Ort sehr intensiv geführt wurden.“ Nachdem die erste Trainingseinheit erfolgreich abgeschlossen wurde, wird nun intensiv daran gearbeitet weiteren Interessen der Verbände durch Partnerschaften mit Clusterinitiativen in Europa nachzugehen.
Das Trainingsprogramm wurde von der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit und dem Bundesverband der Deutschen Industrie ermöglicht.

(Quelle: Pressemeldung BioLAGO, 11.02.2019)

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