22.07.2011

Wissenschaftstruck weckt Forschergeist in Sigmaringen

Alina Wolf, Schülerin des Hohenzollern-Gymnasiums, durfte mit Ihren Mitschülern im BIOTechnikum-Labor spannende Versuche durchführen (Bild: BioLAGO).

Alina Wolf, Schülerin des Hohenzollern-Gymnasiums, durfte mit Ihren Mitschülern im BIOTechnikum-Labor spannende Versuche durchführen (Bild: BioLAGO).

Das rollende Labor BIOTechnikum begeisterte Jung und Alt auf dem Leopoldplatz Sigmaringen (Bild: BioLAGO)

Das rollende Labor BIOTechnikum begeisterte Jung und Alt auf dem Leopoldplatz Sigmaringen (Bild: BioLAGO)

Im Obergeschoss des Trucks stellten Vertreter aus Universität, Industrie und Politik den anwesenden Schülern Karriereaussichten in den Lebenswissenschaften in der Bodenseeregion vor (Bild: BioLAGO).

Im Obergeschoss des Trucks stellten Vertreter aus Universität, Industrie und Politik den anwesenden Schülern Karriereaussichten in den Lebenswissenschaften in der Bodenseeregion vor (Bild: BioLAGO).

Wie funktioniert die DNA-Überführung von Straftätern, wie wird Käse mithilfe von Enzymen hergestellt und wie entstehen biologisch abbaubare Kunststoffe? Antworten auf diese und andere Fragen rund um die vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten der Biotechnologie erhielten zahlreiche Schüler, Lehrer und Erwachsene im rollenden Wissenschaftstruck BIOTechnikum, der auf Initiative des BioLAGO e.V. und Partnern zwei Tage lang auf dem Leopoldplatz in Sigmaringen seine Pforten öffnete. In mehreren Praktika konnten Schüler sich selbst als Forscher betätigen. Regionale Vertreter aus Hochschule und Industrie stellten darüberhinaus Studiengänge und Jobmöglichkeiten vor.

„Wir haben im Unterricht schon mehrfach Bakterien gezüchtet, aber noch nie solche aufregenden Experimente mit dieser Ausstattung gemacht“, berichtet Alina Wolf. Mit ihren Mitschülern durfte die Elftklässlerin des Hohenzollern-Gymnasiums Sigmaringen den Kittel überstreifen und Versuche im mobilen Labor BIOTechnikum durchführen. Das bodenseeweite Netzwerk für Lebenswissenschaften und Biotechnologie BioLAGO organisierte gemeinsam mit der Stadt Sigmaringen den Besuch des doppelstöckigen Trucks mit 100 Quadratmetern Fläche auf dem Leopoldplatz. Neben der „Offenen Tür“ für jedermann standen Schülerpraktika und Rundgänge auf dem Programm. „Wir wollen der Bevölkerung anschaulich zeigen, welchen Beitrag die Biotechnologie heutzutage bereits für die Gesundheit und Umwelt leistet“, so Prof. Klaus Schäfer, Vorsitzender des BioLAGO e.V.

Beim offiziellen Startschuss mit Vertretern aus Politik, Hochschule und Industrie sowie Schülern wurden außerdem Karrierechancen in der Region vorgestellt. „Ob als Lebensmitteltechnologe oder Pharmatechniker – unsere Absolventen sind in der Industrie sehr gefragt“, erklärte Prof. Markus Lehmann, Prorektor der Hochschule Albstadt-Sigmaringen bei der Präsentation der angebotenen Studiengänge. Dr. Werner Hotz, Leiter der Klinik am Schloss Sigmaringen, gab den Schülern einen Einblick in die Berufswelt des Zahnimplantologen, die vermehrt Medizin und Informatik vereint. Dr. Bernhard Kräußlich, Wirtschaftsförderer des Landkreises Sigmaringen verwies darauf, dass in der Region mehrere innovative Firmen, unter anderem in der Medizintechnik oder Chemieindustrie, gute Arbeitsplätze bieten. „Aufgrund der demographischen Entwicklung ist es für Sigmaringen eminent wichtig, junge Nachwuchskräfte für den Standort zu gewinnen“, ergänzte Bürgermeister Thomas Schärer.

(Pressemitteilung, 21.07.11. Abdruck frei. Beleg erbeten.)

 

Partner des BIOTechnikum in Sigmaringen 2011:

Kontakt: 

BioLAGO e. V.
Michael Statnik 
Öffentlichkeitsarbeit/Projektmanagement
Blarerstraße 56
78462 Konstanz
Tel.: +49 (0) 7531 284 5371 
Fax: +49 (0) 7531 284 3106
E-Mail: michael.statnikbiolago.org

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